Männer Sport und Sex

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Es gibt viele Männer, die Sport oder Muskeltraining lieben.
Sie trainieren ihren Körper, sie definieren sich über ihre körperliche Erfolge, sie pushen sich zum Sport.
Ein trainierter Körper ist männlich.
Stimmt das wirklich?

Mir begegnen immer wieder Männer, die auf unterschiedliche Art und Weise sportlich aktiv und dabei auch attraktiv sind.
Doch es fehlt scheinbar etwas. Auf der einen Seite haben sie schön-geformte männliche Körper und auf der anderen Seite wirken sie als Mann tief in sich verloren. Ihr Körper ist wie eine Hülle oder auch wie ein schönes Instrument, welches auf den wirklichen Virtuosen wartet, der in ihnen schlummert.

Sport
Du musst sehr achtsam sein, denn Sport oder körperliches Training können Dich von Dir „weg-bewegen“!
Du trainierst dann nicht mit Dir sondern gegen Dich. Es spricht nichts dagegen persönliche sportliche Erfolge aufzustellen und die eigene Messlatte immer höher zu setzen, doch wenn Du Dich dabei nicht ganz als männliches Wesen mitnimmst, wirst Du langfristig Dein eigener Verlierer sein.
Du wirkst dann eher wie ein schöner Roboter auf Autopilot.

Trainiere weiter, doch trainiere stets mit einer liebevollen fürsorglichen Aufmerksamkeit für Dich.
Push Dich nicht nur, sondern fühle Dich beim Training immer wieder sehr achtsam und bewusst.
Spüre genau, was Du mit Dir tust!

Sex
Sport (Bewegung, Muskeltraining) kann Dich auf dem direkten Wege in die Verbindung mit Deiner Sexualität, Deiner sexuellen Energie, Deiner Lebensenergie bringen. Nimm Dich beim Training als sexuelles männliches Wesen wahr und lass es zu, dass Du dabei sichtbar wirst!

  1. Experiment:

Lass Deine Energie in Dir fließen,
fühle diese Energie als sexuelle Energie in Dir,
lass sie aufsteigen und sich in Dir bewegen,

verbinde Dich mit Deiner Atmung,
lass Dich in Deine Genitalien atmen,
verbinde Dich mit dem Boden,
der Kraft der Erde
und der Göttlichkeit des Himmels,

ein gefühlvoller, mit sich verbundener
und gleichzeitig kraftvoller Mann ist attraktiv, ausdrucksstark
und sexy!

2 thoughts on “Männer Sport und Sex

  1. Dieser Blogbeitrag spricht mich direkt an, weil er für mich zutrifft. Zwar noch kein „Roboter auf Autopilot“, aber dass beim Sporttraining und danach etwas fehlt, spüre ich schon länger. Der Verstand bestimmt das Tempo und die Signale des Körpers werden nicht mehr wahrgenommen. Das ist nicht gut und Spaß macht das auch nicht mehr.
    Diesen Kreislauf versuche ich zu unterbrechen, indem ich beim Training hin und wieder kurze Pausen einlege. Dann die Aufmerksamkeit zum Körper: wie fühlt er sich jetzt an und was muß ich eventuell verändern?
    Klappt bis jetzt ganz gut, und bringt mich hoffentlich etwas weiter auf dem von Dir beschriebenen Weg. Das wäre mein Ziel.
    Danke für den Beitrag.
    Stefan L.

    • Lieber Stefan,
      ich wünsche Dir viel Spaß, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit für Dich und Deinen sportlichen Körper!
      Anja

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