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Mangelndes Selbstwertgefühl führt zu Frust in der Partnerschaft

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Peter (fiktiver Name) sucht mich in meiner Praxis auf, weil er sich in seiner partnerschaftlichen Sexualität „irgendwie“ unbefriedigt fühlt, doch nicht weiß, wo und wie er bei „diesem schwierigen Thema“ überhaupt anfangen soll.

Peter ist mit Ute (fiktiver Name) seit 13 Jahren ein Paar. Seit 8 Jahren wohnen sie zusammen, beide sind berufstätig und der Haushalt läuft. Es gibt gemeinsame Freizeitaktivitäten und abends schläft man nebeneinander in einem Bett ein.

Es gibt immer mal wieder über das eine oder andere Unstimmigkeiten oder auch einen Streit, doch „laut“ wird es eher nicht.

Aus Peters Sicht funktioniere die Partnerschaft eigentlich ganz gut, wenn da nicht das mit der Sexualität wäre. Peter hat das diffuse und mittlerweile dringende Bedürfnis, dass sich etwas ändern müsse, ihm fehle etwas. Er akzeptiert den sporadischen Sex mit Ute nur noch unerfüllt, ratlos und sprachlos. Er weiß nicht, was er tun kann, er ist frustriert.

Kennst Du das auch, so oder so ähnlich?

Deine Ehrlichkeit

Um Dein Verhalten und Deine Situation (in Deiner Partnerschaft) überhaupt ändern zu können, musst Du Dich und Deine eigenen Mechanismen erst einmal ehrlich erkennen.

Mentale Ebene

Die Ebene Deiner Gedanken.board-776688_640

Das was Du denkst und vor allem in Wiederholungen denkst, manifestiert sich in Dir. Diese Manifestation wird zu Deinem „gedanklichen Programm“. Dieses Programm läuft dann unbewusst in Dir ab. Du lebst und verhältst Dich danach.

Welche Programme findest Du attraktiv und was programmierst Du in Dir selbst?

Dein Verstand ist ein sehr starkes Tool und dieses produktiv für Dich zu nutzen ist eine achtsame Aufgabe und Herausforderung.

Du kennst es bestimmt, dass Du denkenderweise schon tolle Dinge kreiert und auch erreicht hast!
Und Du kennst es bestimmt auch, dass Du Dich dabei „erwischt hast“, dass Du in Gedankenschleifen bist, die Dir so gar nichts bringen. Im Gegenteil, Du kommst „schlecht drauf“ und „schraubst Dich tiefer hinein“.

Gedankenschleifen können unendlich sein.

Mangelndes Selbstwertgefühl führt zu Frust in der Partnerschaft

Wenn Du ablehnend oder nicht wertschätzend denkst, leidest Du unter Dir selbst.

Du „jammerst“ oder „beschwerst“ Dich vielleicht über Deine Frau, Deine Umstände, etc., doch eigentlich leidest Du nur darunter, dass Du Dich selbst nicht Wert schätzt. Du verharrst dann eher im Selbstmitleid.

Dein innerer Kritiker hält Dich „gefangen“ und Du blockierst Dich immer wieder bezogen auf Deine Wünsche, Frauen, Sex oder Partnerschaft. Das führt zu Frust.

 

Peter`s erste Aufgaben:heart-157895_640

#1 Selbst-Beobachtung

Peter hat sich als erstes zur Aufgabe gemacht, was er eigentlich (in Wiederholung) über Sex mit Ute denkt. Er weiß das nämlich gar nicht so genau, das ist doch alles sehr „im unbewussten gedanklichen Nebel“ verborgen.

Der erste Schritt in Richtung Selbst-Wert ist eine achtsame liebevolle Beobachtung Deiner Gedanken.
Deine erste Entscheidung: Du bist es Dir Selbst-Wert, dass Du achtsam und aufmerksam (für Dich) denkst.

Was erzählst Du Dir eigentlich gedanklich selber so?
Welche typischen Sätze wiederholen sich in Deinem Kopf?
Was denkst Du über Dich in Bezug auf (D)eine Frau, Sex und Partnerschaft?

  • Ich kann das nicht.
  • Frauen sind eben so.
  • Das war schon immer so.
  • Ich möchte sie nicht belästigen.
  • Ich kann (darüber) nicht sprechen.
  • Ich sag ja etwas, doch sie hört mich nicht.
  • Ich kann nichts ändern.
  • Ich habe keine Chance.

Durchschaue und erkenne Dich selbst, mach Dir ehrlich und achtsam selbst-bewusst, was Du denkst und auf welche Art Du Dich gedanklich zurückweist und blockierst.

#2 Beobachtung von Führung

Peter ist in der Partnerschaft mit Ute sehr passiv geworden. Ute hat auf ihre Art die Führung übernommen, sei es im Haushalt, in der Entscheidung der Freizeitaktivitäten, o.ä. Es wird nach ihren Regeln „gespielt“, er hat sich angepasst, untergeordnet, sich in sich zurückgezogen, seine Bedürfnisse und Wünsche äußert er nicht. Er läuft eigentlich in der Partnerschaft freundlich mit, er ist eher „ihr Hausmeister“ als ihr Mann oder Liebhaber.

Der zweite Schritt ist für Peter nun einmal genau zu beobachten, wie sehr er eigentlich die Führung an Ute abgegeben hat.

Auf welche Art und Weise lässt er sich von Ute führen?
Was fühlt er dabei eigentlich wirklich? Welche Gefühle sind das?
Was passiert, wenn er anfängt diese zu fühlen?!

Wann und wo führt eigentlich er?

(P.S. Kennst Du das, als Mann Führung verloren zu haben? … )

 

 

Die Kunst der Verführung

Dieser Artikel ist in erster Linie für Dich als Mann geschrieben.beach-455752_640

Ich möchte mit Dir ein paar meiner Gedanken zu der Kunst der Verführung teilen. Ich bitte Dich an dieser Stelle nicht nach der Vollständigkeit in dem Artikel zu suchen, sondern offen meine weibliche Perspektive auf Dich wirken zu lassen.

Aus meiner Sicht ist die Verführungskunst weit mehr als nur die weitverbreitete Annahme, dass sich diese auf das Können bezieht, eine Frau zu verführen, nur um mit ihr Sex zu haben. Das ist ein Teil davon.

Für mich steckt dahinter die grundsätzliche Kunst für einen Mann mit der Frau seines Herzens (kurzfristig oder langfristig) erfolgreich in Verbindung zu sein.

Es ist die Kunst, wie Du als Mann (D)eine Frau (ver)führen kannst, dass sie für Dich offen, zugewandt ist und auch bleibt, sie Dir mit offenem weiblichen Herzen und Körper zuhört und weicher Stimme antwortet, sie Dir aus ihrer Weiblichkeit heraus begegnet, sie Dir vertraut, sie Dich unterstützt und ermutigt, sie Deiner attraktiven Führung folgt und sie sich schlussendlich Dir voll und ganz hingibt.

Bist Du bereit für die Kunst der (Ver)führung?

In der Überschrift dieses Blogartikels stecken drei wichtige Worte: Kunst, Verführen und Führen.

Kunst

Du wirst mit einer Passion, der Du aus Leidenschaft und innerem Feuer folgst, ein Künstler. Du brauchst kein Talent, das ist hilfreich, doch nicht notwendig, Du brauchst nur eine Passion.

Mach Deinen Wunsch, Frauen zu (ver)führen zu Deiner Kunst, zu Deiner Passion, dann wirst Du auch Erfolg haben. Das liegt in der Natur einer Passion. 🙂

Ein Künstler folgt seinem inneren Trieb, Wunsch, seine Passion zu kreieren, zu verfeinern, auszubauen und zu leben. Er fängt an, versucht, scheitert, steht auf und versucht neu, er geht mit seiner Passion immer weiter, immer mehr in die Tiefe. Und: er hört solange nicht auf, bis er die ersten Erfolge, Früchte pflücken kann und dann geht es einfach auf die nächste Stufe.

(Ver)führen ist Führunghat-885402_640

Führen heißt hier sehr vereinfacht gesagt: jemandem den Weg zeigen, auf den Weg leiten, an ein bestimmtes Ziel bringen, steuernd und richtungsweisend zu sein.

Bezogen auf (ver)führen heißt das Führen, ich möchte (m)eine Frau für mich gewinnen, ich möchte sie für meine Wünsche, meine Ziele jeglicher Art gewinnend einladen. (im Kleinen wie im Großen)

In der Kunst des (Ver)führens ist das ein Zusammenspiel verschiedener Ebenen:

Deine authentische Wortwahl, Du verwendest Deine Worte achtsam, Du achtest auf Deinen Tonfall, auf die Schwingung, auf Deinen Erzählstil, auf Deinen körperlichen präsenten Ausdruck, auf die Art, wie Du Dich mit ihr, mit Deinem Körper bewegst, wie Du sie anlächelst, sie hältst und wie Du mit Deiner sexuellen Männlichkeit liebevoll authentisch mit ihr spielst und ehrlich bist.

Drei wichtige Werte

Ich möchte aus meiner Sicht hier erst einmal drei wichtige Werte als eine Basis, auf die (Ver)führungskunst aufbaut, nennen: Selbstliebe, Mut, Verspieltheit

Selbstliebe (versus Bedürftigkeit)

Besonders in der Kunst des (Ver)führens ist die Liebe zu Dir selbst sehr wichtig. Das ist Deine Triebfeder, Du agierst aus Deiner starken, gefestigten männlichen Liebe heraus.

Du möchtest aus Deiner Männlichkeit heraus liebend für sie da sein, im Service sein, das kannst Du nur, wenn Du Dich selbst liebst. (vier prüfende Fragen für Dich: was denkst Du täglich über Dich? wie bist Du mit Deinem Körper verbunden? wie pflegst und umsorgst Du Dich? wie lebst Du Deine sexuelle Eigenliebe?)

Wenn Du einer Frau gegenüber bedürftig bist, dann hast Du schon verloren. Ganz ehrlich, eine Frau möchte keinen bedürftigen Jungen, weil sie für Dich einfach nicht die „Mami“ sein möchte. Bedürftig bist Du immer dann, wenn Du z.B. etwas in Dir mit ihr „stopfen“ möchtest: Du bist einsam, Du bist sexuell unterversorgt, Du bist notgeil, Du suchst Beschäftigung, Du möchtest eigentlich eine Gesprächstherapeutin, usw.

All die Dinge lassen das verführerische Spiel von Männlichkeit und Weiblichkeit erst gar nicht entstehen.

Damit Deine Vorhaben in Deiner Kunst der (Ver)führung von Frauen auch wirklich richtig fruchtbar werden, musst Du Deine Bedürftigkeit entlarven und Dich voll und ganz lieben.

Übrigens, ich bin davon überzeugt, dass wirklich jeder Mann das Potential der männlichen (Ver)führungskunst in sich trägt, es gibt da keine Ausnahme. Du musst Dich nur entscheiden und alles für Deinen Entwicklungsprozess bewegen, dass sich Dein männliches Potential entfalten darf!

Mut

Du brauchst beim (Ver)führen einfach Mut, ja, Du solltest richtig Lust verspüren, dass Du etwas wagen möchtest, Du verlässt sozusagen Dein „sicheres Fahrwasser“ und begibst Dich in eine Situation, in der „weibliche Gefahren“ 🙂 lauern und Du mit Unsicherheiten und auch Deinen Ängsten konfrontiert bist.

Lerne in der absoluten Unsicherheit mit Deiner männlich authentischen Attraktivität und ehrlichen Präsenz zu glänzen. Das ist einer Deiner Schlüssel, Deine innere Vereinigung von Mut, Unsicherheit/Angst und Deinem individuellen Ausdruck.

Es geht dabei nicht um „Fake“, sondern um Dich als realen Mann!

Ich formuliere es jetzt frech und direkt:

Mut in der Verführungskunst heißt, dass Du eine Deiner geliebten „Listen“ nicht mehr bei Dir hast, die Du im Kontakt mit Frauen abarbeiten könntest. Du kannst das natürlich gerne versuchen, doch pass auf, Frauen werden Dich immer, auch unbewusst testen! 😉

Du kannst es lernen, aus Deiner eher „weichgespülten, sicheren Jammer-Komfortzone“, die Du Dir selbst kreiert hast, herauszukommen und das verführerische Spiel mit Frauen wirklich zu spielen. Es ist alles in Dir, Du kannst es lernen, Dich in dieser „unsicheren Zone“, authentisch männlich frei und liebevoll zu bewegen, auszudrücken und zu führen.

Erinner Dich an Deinen männlichen Mut und springe in das „tiefe Wasser der Weiblichkeit“, tauche auf und springe wieder, es wird Dir langfristig unschlagbares Selbstvertrauen schenken!

Verspieltheit

Du hast und trägst in Deinem Leben in der Regel viel Verantwortung, diese Verantwortung kann Dich sogar schwer, fast wie steif und unbeweglich machen. Bei all dem Stress des Alltags ist es manchmal nicht einfach, verspielt zu sein. Doch eine regelmäßige Dosis ehrlichen, echten Spaß und Verspieltheit entfacht Lebensfreude und löst in Dir Entspannung aus. Ich sage Dir aus meinem wilden, weiblichen Herzen heraus:

Lieber Mann, Vergnügen ist kein Luxus, den Du Dir erst schwer erarbeiten/verdienen musst, Vergnügen ist eine Notwendigkeit, um glücklich zu leben!

Übe Dich darin, immer wieder die scheinbare Ernsthaftigkeit des Lebens loszulassen. Verführen heißt zu spielen, gekoppelt mit den unschlagbaren Werten von Ehrlichkeit und Authentizität. Auch wenn Du vielleicht fast nicht mehr daran glaubst, jede Frau, verbunden mit ihrer Weiblichkeit, wartet darauf, dass Du sie zum Spielen aufforderst.

Es gilt immer wieder in die Freude zu gehen und mit wem kannst Du das auf natürlich, verführerischen, liebevollen, knisternd, erotischen, aufregenden Art und Weise üben und tun?

Mit (D)einer Frau!

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P.S. Wenn Du Dich als Mann in der Kunst des (Ver)führens zu Hause fühlst, bist Du in der Kunst des Lebens angekommen und es wird für Dich alles möglich sein! 😉