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Warum Sexualität in Partnerschaft aufhört

Am Anfang ist alles leicht, man ist verliebt, es fließt und es wird regelmäßig wie im siebten Himmel gevögelt.
Und was passiert dann?

Sexualität in Partnerschaft wird im Laufe der Zeit fast wie nach einem Prinzip weniger und weniger bis sporadisch und kann sich wandeln hin zu eher lustlos, auch irgendwie krampfhaft oder mehr oder weniger unter Druck. Sexualität in Partnerschaft findet des öfteren auch einfach gar nicht mehr statt.

Eine sexuelle Problematik in Partnerschaft ist grundsätzlich in sensibler Achtsamkeit, individuell und vielschichtig zu betrachten und doch möchte ich mit diesem Artikel eine Art von Blickwinkel als Anregung darauf mit Dir teilen.

Im siebten Himmel

„Im siebten Himmel“ ist der Verstand in der Regel wie ausgeschaltet oder auf „Alles ist so schön!“ geschaltet. Es gibt keine Gedanken des Mangels, der Kritik oder der Ablehnung, es findet keine negative Anhaftung an den Verstand statt, somit ist der Körper frei!
Man findet sich gegenseitig toll und anziehend, der Verstand ist leicht und der sexuelle Körper darf fließen, Lust und Freude haben Platz, Sexualität in Partnerschaft wird gelebt und man darf sich sozusagen ineinander und miteinander vermengen. Alles ist gut.

Doch „oho“, da schleichen sich im Laufe der Zeit die grauen Wolken ein.

Es fallen einem Fehler, Macken, Unzulänglichkeiten bei dem anderen auf. Obwohl wir doch gedacht haben, bei ihm/ihr wird das so nicht mehr passieren.

Und dann nimmt das Drama seinen Lauf.

Dem anderen wird auf die eine oder andere Art gesagt, dass wenn er anders wäre, dann wäre alles gut und es würde auch mit dem Sex wieder besser klappen. Oder es wird auch nur gedacht, wenn sie so oder so wäre, dann hätte man mehr Spaß und es wäre alles viel einfacher.

Warum kann er das nicht? Warum ist sie denn nur so? Es ist doch eigentlich alles gar nicht so schwierig. Ich sage ihm ja, was er zu tun hat, damit ich… Ich habe viele Bilder im Kopf, wie sie sein sollte, damit ich …

Der Verstand kann die Lust aufeinander ersticken.

Wir haben alle gelernt, dass man miteinander reden soll. Das wird dann auch in der Partnerschaft so gemacht. Man redet und redet und es wird versucht, die nicht funktionierende Sexualität in Partnerschaft über dieses Reden zu verändern.

Einbahnstrasse.

Um es einmal so auszudrücken, man sagt sich gegenseitig, was der andere falsch macht, was er nicht kann, was nicht gut ist, usw. Auch wenn die Sprache sich vielleicht sachlich anhört oder es vom Ton nicht laut wird, der Inhalt bleibt der Gleiche: Du bist schuld und ich werde weiter auf meine Art und Weise Druck ausüben, den Kampf mit Dir führen, damit Du Dich änderst.

Bäng! Absturz aus dem siebten Himmel.Sexualität in Partnerschaft

Der Aufprall tut weh. Das ist dann trocken gesagt meist ein schleichender Anfang einer Form vom „Kampf der Geschlechter in Sexualität in Partnerschaft“.

Kampf in Partnerschaft äußert sich auf unterschiedliche Art und Weise, es gibt ihn leise, nach innen und auch laut, nach außen. Ich lasse nur ein paar Stichworte dazu fallen: streiten, sich gegenseitig verbal verletzen, Recht haben wollen, Machtspiele, Druck ausüben, den anderen bewusst anschweigen, sich verschließen, unehrlich sein, etwas vorspielen, was nicht ist, betrügen, sich misstrauen, usw.

Ich lade hier an dieser Stelle ein, sich einmal offen zu erlauben, eine nicht, kaum, lustlose oder krampfhaft stattfindende Sexualität in Partnerschaft, die eigentlich auf Liebe basiert, als eine Art Kampf zu sehen.

Und sich selbst zu fragen, mit wem oder was kämpfe ich eigentlich?

 

Ein fundamentaler Tipp für Sexualität in Partnerschaft

Wenn etwas aus den eigenen Augen heraus nicht gut oder richtig läuft, ist jeder von uns mehr oder weniger stark konditioniert, den Grund dafür im außen oder beim anderen zu suchen.

Wir suchen unser Glück, Erfüllung und Liebe und noch viel mehr im außen. Das außen oder der andere ist aus unserer Konditionierung heraus für uns und unsere Situation verantwortlich. Der Partner wird also dafür verantwortlich gemacht, dass keine gute, erfüllte, saftige und lebendige Sexualität in Partnerschaft mehr stattfindet.

„Ich weiß, dass es auch etwas mit mir, meiner Geschichte und meinen Erfahrungen zu tun hat, aber wenn er/sie anders wäre, hätten wir ja Sex, oder?!“

Selbstverantwortung übernehmen

Wenn ich mich in einem Kampf mit meinem Partner befinde, ist der allererste Schritt den Finger weg von ihm/ihr hin auf mich selbst zu richten. Anzuhalten und die Aufmerksamkeit auf mich selbst zu richten. Und zwar nicht nur für einen kurzen Moment, sondern dies als dauerhafte Maßnahme in einem Kampf anzuwenden. Das fordert Ehrlichkeit, Achtsamkeit, Liebe und Aufmerksamkeit und zwar fundamental.

Du kannst Dich selbst in Partnerschaft täglich prüfen, ob Du dieses Wissen anwendest und umsetzt. Diese ehrliche, reflektierende dauerhafte Überprüfung des eigenen Handelns ist für fast jeden immer wieder eine echte Herausforderung.

Die Nase des anderen kann ich leichter anfassen als meine eigene 😉

Folgende Fragen helfen Dir, um Deine Sexualität (in Partnerschaft) ehrlich zu betrachten und zu reflektieren. Das sind einfache und doch fundamentale Fragen, die sozusagen „an der Wurzel“ anfangen.

  • Bin ich eigentlich wirklich im Frieden mit mir, meinem Körper und meiner Sexualität?
  • Liebe ich mich selbst bedingungslos, wertschätzend, anerkennend und würdevoll?
  • Schenke ich mir selbst als sexuelles Wesen Liebe oder erwarte ich heimlich, dass der andere das für mich übernimmt?
  • Warte ich darauf geliebt zu werden?
  • (Er)warte ich unterversorgt, endlich wieder guten Sex zu bekommen?
  • Bin ich aus meinem ursprünglichen Wesen als Frau oder Mann meinem Partner gegenüber sexuell großzügig?
  • Bin ich in der Lage, mich sexuell in Liebe zu verschenken?

Aus dem siebten Himmel zu fallen, heißt aufgeweckt zu werden.

Dein Partner oder Deine Partnerin wird Dich über kurz oder lang daran erinnern, wo Du mit Dir und Deiner Sexualität (und natürlich auch anderen Themen) stehst.

Du bist nicht dafür verantwortlich, Deinem Partner oder Partnerin zu sagen, was sie lernen oder anders machen soll, Du bist auch nicht dazu verdammt, still zu leiden, zu ertragen, o.ä., sondern Du bist aufgefordert, Selbstverantwortung für Dich und Deine Situation in Eurer Sexualität in Partnerschaft zu übernehmen.

Weg vom „Du bist…“ hin zum „Ich bin…“, um zum „Wir“ Heilsames und Gewinnbringendes beitragen zu können, damit der Sex wieder fließen darf, erfüllt, lebendig und voller Freude ist, sowohl mit Dir selbst als auch in Deiner Partnerschaft.

couple-731890_640Kein Sex in der Partnerschaft zu haben ist eine Art „wake-up-call“, nutze den harten Fall aus dem Himmel weise!

 

 

 

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, dann freue ich mich über einen Kommentar oder auch über das soziale Teilen! Ich danke Dir. Alles Liebe, Anja 🙂

4 Schlüssel, wie Du eine Balance aus männlichen und weiblichen Energien entfaltest

Alles ist Energie

In uns und um uns herum fließt Energie. Gedanken und Materie/Körper sind Energien. Wir alle sind energetisch miteinander verbunden in einem Universum aus Energie. Alles ist in Vibration, Austausch und in Bewegung.

Wenn Du z.B. gedanklich sehr beschäftigt bist oder Deinem Verstand viel Aufmerksamkeit schenkst, dann ist mehr Energie in Deinem Verstand als in Deinem Körper. Wenn Dein Fokus dauerhaft in der Aktivität Deiner Gedankenvorgänge liegt und Dein Körper wenig/sporadisch Aufmerksamkeit bekommt, dann entsteht in Dir ein energetisches Ungleichgewicht. Es ist dann zu viel Energie im Verstand und zu wenig auf der Seite des Körpers. Das führt zu einem energetischen Mangel in Deinem Körper.

Ein Mangel führt immer dazu, dass dieser von Deinem menschlichen System ausgeglichen werden möchte.
Du kannst Dich darauf verlassen, wenn Du nicht auf Deine energetische Balance achtest, wird sich Dein System z.B. in Form eines Schmerz melden. Ein Schmerz ist ein Signal dafür, dass Du oder etwas in Dir im Ungleichgewicht ist.
Das ist aus meiner Sicht eine göttliche Aufforderung genauer „hinter“ einen Schmerz zu schauen, um ganzheitlicher zu verstehen, welche Handlung es braucht, um das energetische System wieder in Balance zu bringen.

Auch innerhalb Deines Verstandes oder Deines Körpers kann eine energetische Disharmonie entstehen. Um den Ausgleich dieser Disharmonie mit Hilfe der 4 Schlüssel geht es in diesem Artikel.

Die unterschiedlichen Essenzen von männlichen und weiblichen Energien

Energie kann in zwei verschiedenen Essenzen unterschieden werden, der weiblichen und männlichen.
Alles wächst, gedeiht und entwickelt sich stets aus einem Zusammenspiel oder auch einer Balance aus weiblichen und männlichen Energien. Das ist ein Lebensprinzip, welches in der Natur mannigfaltig zu finden ist.

Jeder Mensch trägt beide Essenzen in sich, dies ist unabhängig vom eigenen Geschlecht. Allerdings ist meist eine Energie ausgeprägter, dies ist dann die primäre, dominante Energie. Die sekundäre Energie gilt als Komplemtärenergie, als Ergänzung, als Ausgleich oder auch Milderung der primären Energie.

Es braucht eine gedankliche Aufmerksamkeit bei der Beschäftigung mit Energien, dass weibliche und männliche Energie nicht 1:1 gleichgesetzt wird mit Weiblichkeit und Männlichkeit oder Frau und Mann.

Die Essenz weiblicher Energie

Unter dieser Energie versteht man eine wasserähnliche Kraft, sie hat eine empfängliche, passive Eigenschaft, sie ist aufnehmend, eher nach innen gerichtet, fließend, weich, durchlässig und schwankend.

Die Essenz männlicher Energie

Unter dieser Energie versteht man eine heiße, feurige, zielstrebige, aktive Kraft, sie strebt nach außen, ist bestimmt und wird auch als fest und fokussiert beschrieben.

 

4 Schlüssel, wie Du in Dir eine Balance entfalten kannst

Für Deinen Verstand

Ein fokussierter, klarer Verstand ist ein kreatives Werkzeug und vollbringt oft gute bis hinzu menschliche Meisterleistungen. Doch wenn das Denken Dein Leben komplett bestimmt, hat sich Dein Verstand viel zu fest verbohrt. Das ist dann eher wie ein starrer, gedanklicher Kampf und Du bist energetisch in Deinem Kopf stecken geblieben.
Für eine Balance hilft es dann das gedankliche Loslassen zu üben. Erlaube Dir bewusste gedankliche Pausen, in denen die Gedanken einfach fließen dürfen. In dieser Pause folgst Du Deinen Gedanken nicht und schenkst ihnen keine Aufmerksamkeit.
Stell Dir vor, Dein Verstand ist ein Blatt, welches Du krampfhaft festgehalten hast und Du lässt es jetzt einfach los und beobachtest nur, wie es sich langsam im Fall in der Luft hin und her bewegt.

Für Deinen Körper

Wenn Du z.B. Deine Muskeln trainierst und in dem Muskeltraining nicht für eine achtsame Entspannung Deiner Muskeln sorgst, puscht Du Dich zu sehr und überspannst Deine Muskeln. Dauerhaft führt das zu einem zu hohen Muskeltonus, ein hoher Muskeltonus macht Dich körperlich zu hart und undurchlässig.
Ein hoher Muskeltonus kann auch durch Stress oder psychische Anspannung entstehen.
Es gilt eine achtsame Aufmerksamkeit für den eigenen muskulären Körper zu entwickeln und eine muskuläre Balance aus Kraft/Anspannung und fließender Weichheit/Entspannung zu entfalten. Du kannst üben, diese Achtsamkeit in Deinen Alltag zu integrieren. Sobald Du muskuläre Anspannung bemerkst, erlaube Dir, Deine Muskeln an dieser Stelle loszulassen und Deine Aufmerksamkeit auf die Entspannung Deiner Muskeln zu richten.

Für Dein Herz

Dein Herz ist Deine energetische Mitte Deines Körpers, es ist das energetische Zentrum Deiner Liebe, Deiner Gefühle, auch Deiner Fürsorge, Deiner Intuition und Deinem Mitgefühl.
Es gibt Situationen, in denen ist es sinnvoll, nicht „kopflos“ den eigenen Gefühlen zu folgen, doch wenn Dein Herz eher verschlossen ist, hat es liebevolle, offene Weichheit verloren und ist zu fest, hart oder kalt.
Schenke Dir selbst und Deinen Gefühlen Aufmerksamkeit, nimm sie wahr, Du bist es wert. Entwickle Schritt-für-Schritt uneingeschränkte Selbstwertschätzung, kultiviere Liebe für Dich selbst. Dafür brauchst Du auch ein verletzliches Herz, dann bist Du wieder offen, Dich berühren zu lassen. In einer weichen, fließenden Entspannung, Fürsorge und Liebe lösen sich Kampf, Härte und Verkrampfung in Deiner energetischen Mitte auf.

Für Deine Sexualität

Eine Sexualität in Balance impliziert die beiden energetischen gegensätzlichen und sich anziehenden Energien von feurig/zielstrebig und empfangend/fließend. Eine sexuelle Balance ist eine Grundvoraussetzung für die Entwicklung sexueller Erfüllung.
Wenn Du Dich in Deiner Sexualität tendenziell entweder zu sehr puscht oder Du keinen guten Zugang mehr findest, bist Du in Deinem sexuellen Körper festgefahren oder eher erstarrt. Auch wenn Deine Genitalien in erster Linie nur funktionieren sollen, um einen Orgasmus zu erreichen, ist Dein sexueller Grundtonus nicht ausgeglichen.
Für eine Balance brauchst Du dann weiche, liebevolle, fließende, durchlässige, empfangende Qualitäten.
Versuch diese in Dir selbst zu finden, öffne Dich für diese Qualitäten, vergiss dabei nie, dass sowohl männliche als auch weibliche Energie als Essenz in Dir zur Verfügung steht. Bleib einfach dran und Schritt-für-Schritt wirst Du Dir eine Sexualität kreieren können, mit der sich mehr Balance und Zufriedenheit in Dir einstellt.


Bist Du mit Deiner energetischen Balance bereits zufrieden?
Oder möchtest Du darüber vertiefender etwas erfahren und lernen?
Ich empfehle Dir z.B. den 1:1 Coachingtag Präsenz & Liebe, indem es um männliche und weibliche Qualitäten und Energien geht, die Du für Deine Präsenz und für das Gewinnen einer Frau brauchst.

 

P.S. Hast Du Lust, mir einen Kommentar hier auf meinem Blog zu hinterlassen? Teile diesen Artikel, wenn er Dir gefällt oder schreib mir, wenn Du Fragen dazu hast. DANKE! 🙂

Bewusst Flirten – erfolgreich mit den vier Schlüsselelementen

Flirten ist mehr als nur das alltäglich nette Gespräch.heart-81207_640

Flirten ist ein anregendes, aufregendes Spiel und doch leicht, entspannt und offen.

Ein alltägliches Gespräch ist oft eher „geschlechtslos“ oder auch „neutral“ und beim Flirting präsentieren sich Mann und Frau bewusst oder unbewusst aus ihrer sogenannten männlichen und weiblichen Essenz heraus. Das macht es erst so reizvoll.

Ein Flirt ist auf der einen Seite „unschuldig“ und auf der anderen Seite lebt er von erotisch-sexueller Spannung.

Ein Flirt fließt dann, wenn eine Art „unsichtbarer Tanz“ zwischen männlich-weiblichen Energien entsteht. Dann fängt es an zu knistern, es wird anregend, aufregend, es entfaltet sich eine Art „Ping-Pong-Spiel-der-Liebe“.

Flirten ist vorerst ohne Absicht, es lebt von Lockerheit, Leichtigkeit, es lässt frei und erweckt unverfangen Lebensfreude. Es ist ein Spiel zwischen zwei Menschen, die einfach Lust verspüren, sich „die Bälle“ zuzuspielen.

Gutes Flirting ist immer eine Win-win-Situation für beide, es ist ein „miteinander-im-Spiel-sein“. Wenn beide in der Begegnung aneinander interessiert, entspannt offen sind, entwickelt sich ein Flirt fast wie von alleine und dann immer weiter. 🙂

Es gilt achtsam zu bleiben.

Die Harmonie oder auch der Fluss eines Flirts kann jederzeit aufgrund von Störungen, Äußerungen, einfachen Gesten unterbrochen werden.

Für diejenigen, die sich beim Flirting nicht so zu Hause fühlen, das Gefühl haben, nicht so richtig „gut anzukommen“, lohnt es sich, sich mit dem Thema Flirten tiefergehend zu beschäftigen.
Flirting ist trainierbar und für jeden (wieder) erlernbar. Wer einmal die Gesetzmäßigkeiten des Flirtens verstanden hat, kann diese Erkenntnisse nach Bedarf aktiv in die Tat umsetzen und immer weiter vertiefen.

Flirting ist etwas natürliches, es ist kraftvoll und kann Dich gekonnt auf leichte, entspannte und verspielte Art mit einem anderen Menschen erfolgreich verbinden, dass es „nur so voller Lebensfreude knistert“ 😉

 

Es gibt vier Schlüsselelemente, die beim Flirten zum Tragen kommen:

  • Ein klares Mindset
  • Ein entspannter Körper
  • Das Spiel sexueller Energien
  • Eine bewusste Sprache

 

  1. Dein Mindset – Deine GedankenFoto 1(2)

Flirting soll in erster Linie Spaß machen, es ist ein entspanntes und aufregendes Spiel. Gedrückte Laune oder negative Gedanken machen beim Flirten einfach keinen Sinn oder erschweren den Moment, dass „jemand anspringt“.

Es ist wichtig, dass Du dabei gedanklich klar bleibst.
Lass in der Begegnung des Flirts all Deine Wünsche und Bedürfnisse nach Sex, einer PartnerIn, etc. los. Du verlierst sonst den Kontakt zu Deiner Flirtpartnerin, Du bist nicht mehr präsent und der Moment verliert an Leichtigkeit.

„Bedürftige“ Gedanken sind nämlich meist eher „schwer“. 😉

Falls Deine potentielle Flirtpartnerin nicht zurückflirtet, verwende dies nie gedanklich gegen Dich persönlich. Es hat nichts mit Dir, Deiner Persönlichkeit oder Deinem Wert zu tun. Es ist einfach nur ein Ausdruck der Sichtweise, Vorlieben, Interessen Deines Gegenübers.

Außerdem ist flirten stets eine Momentaufnahme. Dein Gegenüber kann in schlechter Stimmung sein, gestresst, verunsichert oder vieles mehr.

Eine Zurückweisung oder Nicht-Reaktion einer Person hat nichts damit zu tun, dass Du für eine andere Person nicht interessant sein könntest!

Achte darauf, dass Du keine Allgemeingültigkeit über Dich selbst fällst! Dann könnte es sein, dass Du in dieser Gedankenschleife bleibst und ablehnende Situationen immer wieder anziehst.

Bleib bewusst beim Flirten in einem klaren Mindset!

Du findest hier noch mehr zu Dein Mindset auf Erfolg setzen.

 

  1. Deine Körpersprache – Dein Verhalten

Deine Körpersprache wirkt beim Flirten als allererstes. Konzentriere Dich nicht nur auf Deine Sprache, denn mit Deinem Körper kommunizierst Du immer. Du setzt beim Flirten Signale mit Deinem Körper. Es gehören dazu Gestik, Haltung, Bewegung und Mimik.

Damit Du beim Flirten frei agieren kannst, ist es ratsam, dass Du Dir grundsätzlich Deines Körpers und Deines körperlichen Ausdrucks bewusst bist. Das kannst Du im Vorfeld sehr gut trainieren.

Eine Flirtsituation ist stets verbunden mit einer höheren körperlichen Spannung.
Es ist sehr hilfreich für Dich, wenn Du weißt, wie Du Dich körperlich entspannen/loslassen kannst. Es könnte sonst passieren, dass Du Dich beim Flirten zu angespannt, unbeweglich, steif und schlußendlich unwohl fühlst. Du kannst üben auf Anspannung bewusst mit Entspannung und Leichtigkeit zu reagieren.

Mach Dir Deine Körpersprache bewusst und nutze sie gekonnt. Dann hast Du einen natürlichen Ausdruck und viel Handlungsfreiheit!

Du findest hier noch weitere Informationen zu bewusster Körpersprache.

 

  1. Das Spiel der sexuellen Energienheart-605359_640

Flirten ist ein Spiel!
Ein gutes Spiel ist immer auch von einer gewissen inneren Lockerheit geprägt. Man fühlt sich unbeschwert, frei und unbefangen.

Das ist beim Kartenspielen oder Fußballspielen oder auch am Computer noch relativ einfach gemacht, doch beim Spiel mit dem anderen Geschlecht wird es dann manchmal schon etwas herausfordernder. 😉

Flirting ist immer ein Spiel zwischen männlichen und weiblichen sexuellen Energien, entweder unbewusst oder bewusst. Das macht es ja auch so aufregend!
Aus dem Spiel dieser beiden gegensätzlichen, anziehenden und ergänzenden Energien kann dann diese „bestimmte“ Spannung entstehen, die ein Flirt erfolgreich fließen und „knistern“ lassen kann.

In jedem von uns sind männliche und weibliche sexuelle Energien vorhanden. Wenn wir beim Flirten auf einen anderen Menschen treffen wirkt vorerst unsere sogenannte primär dominante sexuelle Energie. Doch das ist nur die „Eröffnung“, dann folgt ja das offene Wechselspiel von weiblich-männlicher Energien. Das ist kurz gesagt ein aktives nach vorne streben und wieder ein passiv abwartendes miteinander fließen. Es ist nicht starr oder fest, sondern fließend. Dadurch entsteht Spannung und es macht Spaß!

Wenn Du beim Start eines Flirts spürst, dass es leicht fließt, schwingst Du mit Deiner Flirtpartnerin sehr wahrscheinlich auf der energetischen Ebene in gegensätzlicher, also anziehender Energie. Das ist gut, denn dann kann ein lebendiges Spiel entstehen!

Es braucht beim Flirten erhöhte Aufmerksamkeit, da sich das aufregende Wechselspiel auch „neutralisieren“ kann.
Du kennst das vielleicht, dass es beim Flirten z.B. nicht so gut „in Gang kommt“. Das kann dann sein, dass Du mit Deiner Flirtpartnerin auf gleicher Energie (männlich oder weiblich) schwingst. Das ist dann nett und freundlich, doch von „erotisch-knisternd“ keine Spur.

Es ist für erfolgreiches Flirten nützlich, sich mit dem dynamischen Zusammenspiel männlicher und weiblicher sexueller Energien zu beschäftigen. Wenn Du damit vertraut bist, kannst Du die Dynamik des energetischen Zusammenspiels viel besser verstehen und für Dich nutzbar machen.

Kurze Anmerkung: Das gilt natürlich nicht nur für das Flirten! 🙂

Du findest weitere Informationen u.a. in dem kurzen Artikel „Tanz der sexuellen Energien“ oder auch in „Die Kraft Deiner sexuellen Energie„.

 

  1. Deine Sprachepractice-615657_640

Wenn Du klare offene Gedanken hast, Dein Körper entspannt ist und Du bereit bist für das aufregende Spiel der Energien, wird Deine Sprache natürlich sein und von ganz alleine fließen. 😉

Es geht beim Flirten um eine achtsame, bewusste Nutzung von Sprache.

Lass Dein Sprechen leicht und charmant sein, interessiert und anerkennend. Deine Flirtpartnerin möchte sich geachtet, wichtig und wohl fühlen, dann bleibt ihr eher in einem gemeinsamen Spiel.

Aus meiner Sicht ein guter Tipp: lass alle zwanghaften Witze oder Anmachsprüche weg, damit fühlt sich Dein Gegenüber meist nicht wirklich gesehen und eingeladen. Die Gefahr ist dabei auch viel zu groß, dass das alles irgendwie „hölzern“ klingt.
Sei einfach bewusst Du.
Doch sprich nicht nur von Dir und schon gar nicht von Deinen Problemen. Interessiere Dich wirklich für Dein Gegenüber, höre gut zu und bleib immer im Moment. Und finde auf natürliche Art und Weise anerkennende Worte.

Gute Anerkennungen sind Herzöffner und Herzöffner sind Türöffner, die Dir einen Weg zeigen, den Ihr dann gemeinsam beschreiten könnt.

 

Meine Empfehlung: nutze die Coachingtage für Dich und Du wirst ein Verführungskünstler!

Selbstbewusstsein stärken und wie Dein Körper Dir dabei hilft

Selbstbewusstsein stärken – was heißt das überhaupt?

Selbstbewusstsein stärken

Selbstbewusstsein ist Dein Bewusstsein über Dich selbst.

Anders gesagt: Du bist Dir selbst bewusst als denkendes, körperliches, sexuelles Wesen mit unterschiedlichen Gefühlen. 🙂

Rund um das Thema Selbstbewusstsein stärken gibt es vier fundamentale Bereiche, die betrachtet und berücksichtigt werden müssen, da sie in grundsätzlicher Abhängigkeit zueinander stehen: Deine Gedanken, Dein Körper, Deine Sexualität und Deine Gefühle.

Selbstbewusstsein stärken heißt Dein Fundament zu stärken!
Selbstbewusstsein stärken heißt „das Zusammenspiel“ Deiner vier fundamentalen Bereiche zu stärken.

Selbstbewusstsein (zu haben) heißt, Du glaubst an Dich selbst. (und zwar nicht nur in Teilzeit 😉

Du kennst Deine Fähigkeiten, Stärken und auch Schwächen, d.h. Du weißt, an welchen „Schwachstellen“ Du noch arbeiten kannst, jedoch verlierst Du dabei nie das Bewusstsein über Deine Stärken und Qualitäten. Du liebst Dich selbst genau so wie Du bist.

Du glaubst an Dich selbst, Dein unendliches Potential und Deine enormen Entwicklungsfähigkeiten als Mensch. Du bist Dein bester Freund und das selbstbewusst! heart-741502_640

Selbstbewusstsein ist nicht angeboren und hat auch nichts mit Äußerlichkeiten oder äußeren Umständen zu tun, wie z.B. Aussehen, Geld, viele Frauen, Partnerschaft, usw.
Es herrscht in vielen Köpfen der Glaube, wenn „mein Körper anders/besser/schlanker/muskulöser aussehen würde, hätte ich mehr Erfolg mit Frauen/Männern, o.ä.“.
Das alleine reicht doch so einfach nicht. 😉 …

Selbstbewusstsein stärken mit Hilfe Deines Körpers

Wenn Du die vier o.g. fundamentalen Bereiche genau verinnerlichst, wird Dir sehr schnell deutlich, dass Dein Körper dabei eine wichtige Rolle spielt. Es macht Sinn, diesem besonders viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Aus meiner Sicht gilt immer: Du hast nicht einen Körper, Du lebst in Deinem Körper.

Für ein authentisches Selbstbewusstsein braucht es eine bewusst erweckte Lebendigkeit des eigenen Körpers – raus aus dem Funktionieren, rein in das Fühlen und in das bewusste Erleben, Erfahren und Gestalten des lebendigen Ausdrucks des eigenen Körpers.

Dein Körper ist Deine individuelle einzigartige Gestalt, die sich immer von anderen abheben wird.
Deine Körpersprache ist Ausdruck Deines (bewusst oder unbewusst) „Jetzt-im-Hier-Sein“.

Körperlichkeit bewusst erwecken und stärken heißt Selbstbewusstsein stärken!

Die Wirkung Deines Körpers

Mit Deinem Körper kommunizierst Du und zwar ständig.

Du hast vielleicht schon einmal davon gehört, dass Deine Körpersprache in der Kommunikation bis zu 55% 🙂 ausmachen, der Tonfall Deiner Stimme wirkt bis zu 33% und Deine tatsächlichen Worte nur 7% 😉

Das Wissen um Körpersprache ist magisch und es ist ein unendliches Feld von Möglichkeiten, sich selbst zu entwickeln, zu stärken und zu entfalten.

Fakt ist: wie bewusst Dir Dein Körper ist, wie lebendig Du Dich fühlst, wie frei und beweglich Du in Deinem Ausdruck bist, hat erheblichen Einfluss auf Dein Selbstbewusstsein. Oder anders gesagt: Dein bewusster Körper stärkt Dein Selbstbewusstsein.

Zu Deiner Körpersprache gehören Gestik, Haltung, Bewegung und Mimik. Du kannst daran sehr bewusst arbeiten, um Dein Spektrum Deines Ausdrucks zu erweitern.monkey-1077640_640

Doch das ist nur die eine Seite, die andere ist Deine innere körperliche Welt. Du kannst Dich schulen und trainieren, Dein „inneres Sein, Deine inneren Bewegungen“ bewusst wahrzunehmen, zu aktivieren und auch zu steuern.

Mit Hilfe Deines Körpers kannst Du nachhaltig Selbstbewusstsein aufbauen.

Es gilt Dein inneres Erleben und Deinen äußeren Ausdruck zu verbinden und beides in Bewegung und Lebendigkeit zu halten. Daraus entwickelt sich dann eine bewusste authentische Körpersprache oder auch körperliche Präsenz genannt, die immer attraktiv wirkt und gewinnend ist.

Das Ziel ist es, bewusst einen weiten Spielraum von innerer und äußerer Handlungsfreiheit zu entwickeln.

Du fühlst Dich dann weniger ausgeliefert oder verloren, Deine Selbstzweifel können aufgelöst und verwandelt werden. Und Du weißt besser Dich selbst und Dein Leben aktiv zu steuern.

Du lernst Dich Stück-für-Stück in Deiner Einzigartigkeit selbstbewusst anzunehmen und Dich und Deinen Wert zu erkennen und zu schätzen.

Du lebst in einem lebendigen Körper, mit Deinem Herzen verbunden und kreierst Dir selbstbewusst Dein Glück, Deine Erfüllung und Deine Zufriedenheit.

Deinen Körper bewusst im Alltag wahrnehmen – raus aus dem Kopf rein in den Körper

Eine sehr einfache und doch wirksame Übung:

Sei im gegenwärtigen Moment und scanne mit Deiner Aufmerksamkeit Deinen Körper.

Sitzt Du oder stehst Du? Wie fühlen sich momentan Deine Füße an? Trägst Du Socken, hast Du Schuhe an? An welchen Stellen fühlst Du Berührungen an Deinen Füßen? Stehen sie gerade auf dem Boden auf oder sind sie vielleicht etwas umgeknickt?

Wie fühlen sich Deine Beine an? Wie Dein Gesäß und Dein Bauch? Fühlst Du Deine Atmung? An welcher Stelle in Deinem Körper fühlst Du Deine Atmung?

Wandere weiter mit Deiner Aufmerksamkeit zu Deiner Brust, Deinen Schultern und Deinen Armen. Bist Du an bestimmten Stellen angespannt oder sogar verkrampft? Oder bist Du locker und entspannt?

Wie fühlt sich Dein Nacken an? Und Dein Kopf? Ist er gefühlt schwer oder leicht?

Nimm nun alles mit Deinen Sinnen bewusst wahr.  

Reib Deine beiden Händen aneinander, mach das sehr bewusst, mach es langsam und fühle Deine Hände.

Streich dann weiter erst den linken dann den rechten Arm nach oben. Was fühlen Deine Hände dabei? Spiel mit unterschiedlichem Druck, sanft und kräftig.

Hast Du ein T-Shirt oder Pullover oder Hemd an? Wie fühlt sich der Übergang an, wenn Du von Deiner nackten Haut auf den Stoff Deines T-Shirts fährst? Nimm den Unterschied bewusst wahr.

Wie schmeckt Dein Kaffee oder Tee?

Wie schmeckt Dein Essen? Was isst Du da eigentlich genau, erfahre es wirklich auf Deiner Zunge, in Deinem Mund.

Welche Farbe hat Dein Essen? Öffne Dich dem Empfinden, welches die Farbe des Essens in Dir auslöst. 😉

Was hörst Du gerade? Nimm Stimmen einmal als Töne oder Tonlagen wahr, achte dabei nicht auf den Inhalt, nur auf die Schwingung.

Nimmst Du unterschiedliche Gerüche wahr?
Wie riecht der Raum, in dem Du gerade bist, wie riecht die Luft heute draußen?

Weißt Du, wie die Luft gestern gerochen hat? …

practice-615657_640Es gibt unendlich unterschiedliche Möglichkeiten, Dein körperliches Erleben bewusst zu aktivieren, wahrzunehmen und dies zu schulen. Diese kleine einfache Übung ist nur eine Art und Weise von so vielen.

Wenn Du Dir erlaubst, wie in dieser Übung, erstmal in einer Einfachheit Deine Körperlichkeit bewusst zu erwecken und dies in Dein tägliches Leben zu integrieren, kannst Du Deine körperliche Selbstbewusstwerdung Stück-für-Stück vertiefen und stärken.

Oft ist es sogar „nur“ der eigene Verstand, der das „nicht erlaubt“, weil er sehr schnell alles bewertet und dadurch den körperlichen Ausdruck blockiert. Doch auch der Verstand kann neu und sehr klar und selbstbewusst ausgerichtet werden.

Wie ich schon oben geschrieben habe, Deine vier fundamentalen Bereiche hängen alle miteinander zusammen: Deine Gedanken, Dein Körper, Deine Gefühle und Deine Sexualität.

Selbstbewusstsein stärken heißt stets eine gesunde, bewusste Balance aus den vier Bereichen zu entwickeln, um authentisches Selbstbewusstsein zu entfalten.

 

Meine Empfehlung: nutze die Coachingtage, damit Du in gestärkter körperlicher Präsenz zu Deinem nächsten Quantensprung ansetzen kannst!