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Warum Du als Mann eine selbstbewusste körperliche Präsenz (mit einer Frau) brauchst und wie Du diese entwickelst

Was ist Selbstbewusstsein?

Laut Duden ist Selbstbewusstsein sowohl das „Bewusstsein (des Menschen) von sich als denkendem Wesen“ als auch „das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten, von seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten ausdrückt“.

Ein Selbstbewusstsein entwickelt sich stets über zwei Ebenen.

Die eine ist aktiv durch das eigene Denken und Reflektieren über sich selbst und über das Erkennen der eigenen Persönlichkeit.

Die andere ist passiv. Es entwickelt sich über geäußerte Gedanken, Meinungen und Zuschreibungen anderer Personen, die das eigene Verhalten von außen sehen und jeweils dieses auf ihre Art und Weise ausdrücken oder beschreiben.

Diese beiden Komponenten sowohl aktiv als auch passiv tragen zur Entwicklung und Formung des Selbstbewusstseins bei.

Was bedeutet körperliche Präsenz?

Eine körperliche Präsenz ist eine Kombination aus wachem Verstand und bewusst physisch/körperlicher Anwesenheit im Hier und Jetzt.

Man schreibt einer Person körperliche Präsenz zu, wenn z.B. das Auftreten als verstärkt anwesend oder auch als sehr verfügbar erscheint, besonders sicher und natürlich wirkt. Es ist die Ausstrahlungskraft einer Person.

Wenn man sich selbst als körperlich präsent fühlt, dann nimmt man sich selbst in einer bewusst ganzheitlichen Gegenwärtigkeit (klarer Verstand, wacher Körper) wahr.

Warum brauchst Du als Mann eine selbstbewusste körperliche Präsenz?

Sowohl die Definition zu Selbstbewusstsein als auch zu körperlicher Präsenz trifft auf genau das zu, was Du als Mann brauchst, um mit einer Frau frei, kraftvoll, authentisch agieren und um mit ihr leichter eine erfüllte Verbindung aufbauen und entfalten zu können.

Als Mann solltest Du Dich gut kennen und Deinen Fähigkeiten und Möglichkeiten umfassend vertrauen können, damit Du Dich einer Frau in Liebe gegenüber klar Verhalten, zeigen und sicher präsent ausdrücken kannst.
Du solltest Dir Deiner Qualität und Deines Wertes bewusst sein und dies auch an sie unabhängig von der Situation vermitteln/halten können.

Eine Frau fordert Dich aus ihrer Weiblichkeit heraus.

Deine wahre Freiheit mit ihr liegt in einer kultivierten präsenten Körperlichkeit. Deine männliche Kraft und Power kommt aus Deinem Körper.

Auch wenn es manchmal nicht so scheint, Dein präsenter Körper ist genau das, was sie (eigentlich) sucht und was sie körperlich entspannt.

Wenn Du Dich mit einer Frau zu sehr auf Gedanken und Worte konzentrierst, verstrickst und verlierst Du Dich möglicherweise mit ihr zu sehr. Es passiert dann, dass es sehr schnell subtil oder offensichtlich mit ihr um gewinnen und verlieren geht, es kann dann Streit, Kampf und Härte zwischen ihr und Dir entstehen. Das ist nicht das, was Du in einer Frau suchst, oder?!

Die Welt der Frau ist Liebe, ein weiblich, empfänglicher Herzensraum. Wenn eine Frau verschlossen, kalt oder verhärtet ist, kannst Du ihr helfen, dass sie sich wieder entspannt und sich Dir öffnen kann, indem Du selber präsent und zu Hause in Deinem Körper bist.

Du bist nicht grundsätzlich dafür verantwortlich, dass sie mit sich selbst liebevoll und mit ihrem Körper weich, entspannt verbunden ist, jedoch kannst Du sie als Mann in und mit Deiner körperlichen Präsenz immer darin unterstützen.

Deine körperliche Präsenz und Aufmerksamkeit bedingt ihre offene, empfängliche Liebe und umgekehrt.

Auch wenn es so scheint, dass sie manchmal lieber mit Dir diskutieren will, was sie als weibliches Wesen zutiefst entspannt und schlußendlich körperlich öffnet ist ein Mann, der in seiner authentisch körperlichen Präsenz ihr Aufmerksamkeit und körperlichen Halt schenkt.

Was Du unbedingt wissen musst, sie hat aus ihrer ursprünglichen Weiblichkeit ein Gespür dafür, ob Du körperlich wirklich präsent und anwesend oder doch gedanklich woanders beschäftigt bist.

Sie wird Dich in diesem Punkt auf ihre persönliche Art und Weise immer testen und fordern!

Eine gesunde selbstbewusste körperliche Präsenz macht den Umgang für Dich mit einer Frau um vieles freier und einfacher. An diesem Punkt hapert es bei vielen Männern aus unterschiedlichen Gründen.

Bist Du einer von denen, die sich (oft) wünschen, über mehr Selbstbewusstsein zu verfügen, handlungsfreier, kraftvoller, erfüllter und erfolgreicher mit einer Frau zu sein?

Die gute Nachricht: Es ist alles erlern- und trainierbar, das gilt für jeden, ohne Ausnahme!

 

Mit diesen 6 Tipps baust Du Schritt-für-Schritt eine selbstbewusste körperliche Präsenz auf

1. Mach Dir Deine wertvolle Einzigartigkeit bewusst

Frauen können Deinen Wert nur erkennen, wenn Du ihn selber kennst. Du bist in Deiner wertvollen Einzigartigkeit als Mann nicht ersetzbar, Du würdest fehlen, wenn es Dich nicht gäbe.

Erlaube Dir, Dich selbst in Liebe uneingeschränkt in Deinem Licht zu sehen.

Welche Qualitäten habe ich als Mann?
Was sind meine Stärken?
Was macht mich besonders?

Denke groß und öffne Dich für das Einmalige, Unverkennbare, Wertvolle in Dir. Mit dem Glauben in Dich selbst wirst Du ein positiveres, selbstbewussteres Bild von Dir bekommen.

2. Halte Dich selbst wertschätzend in Ehren

Eine der größten Herausforderungen, die die meisten miteinander teilen ist sich selbst uneingeschränkt lieben zu können, mit sich selbst wertschätzend zu sein, so wie man ist, nicht wie man wird oder werden könnte.

Erlaube Dir, Selbstverurteilungen zu bemerken und zu stoppen. Fördere stets Deinen Selbstwert und arbeite an Deiner Selbstliebe. Du bist wertvoll und liebenswert, dies ist eine Tatsache und unabhängig von Äußerlichkeiten oder persönlichen Erfolgen.
Erlaube Dir, Dich von Erwartungen anderer zu befreien, die Du für Deine eigenen hältst. Deine Treue, Liebe und Verlässlichkeit für Dich selbst ist ein fundamentaler Schlüssel für ein starkes Selbstbewusstsein.

3. Lass Dich nach einem Misserfolg nicht von Zweifeln einnehmen

Ein Misserfolg ist nichts anderes als ein „Feedback des Lebens“, das gehört einfach zum Leben dazu.

Mach Dir keine Selbstvorwürfe, die Dein Selbstbewusstsein schwächen, übe Dich darin jedes „Feedback des Lebens“ offen anzunehmen und daraus zu lernen. Bei einem sogenannten Misserfolg mit einer Frau hast Du die einfache Möglichkeit, sachlich zu analysieren woran es lag und wie Du es beim nächsten Mal besser oder anders machen kannst.

Erlaube Dir nicht, Dich von Selbstzweifeln einnehmen, bestimmen oder sogar auffressen zu lassen. Hinfallen, aufstehen und in Selbstwertschätzung und Würde weiterschreiten lautet die Devise.

4. Nimm Deinen Körper täglich bewusst wahr

Deine körperliche Präsenz fängt immer mit einer gut ausgebauten Wahrnehmungsfähigkeit des eigenen Körpers an. Warte nicht erst darauf, dass Dein Körper sich z.B. mit einem Schmerz meldet, erlaube Dir täglich Deinen Körper wahrzunehmen.

Wie fühlt sich mein Körper gerade an?
Spüre ich Anspannungen, Verspannungen?
Fühle ich unterschiedliche warme oder kalte Regionen in meinem Körper?
Nehme ich Unterschiede in verschiedenen Situationen wahr?
Wie differenziert ist meine Körperwahrnehmung?

Wenn Du Dich Stück-für-Stück mit Deinem Körper wachsam verbindest und eine aufmerksame körperliche Wahrnehmungsfähigkeit entwickelst, wirst Du Dich viel leichter auch an Deine männliche Kraft, Zentrierung und Standfestigkeit anschließen können. Du findest dann in spannungsreichen Zuständen oder Situationen in Dir tiefergehenderen Halt und bist in der Lage, Deine innere körperliche Führung unterstützend und ausgleichend mit einzubeziehen.

Eine weibliche Frau vertraut Deiner körperlich männlichen Präsenz.

5. Kultiviere eine achtsame Atmung

Deine Atmung ist ein Türöffner zu Deinem Körper.

Sobald Du Deiner Atmung Beachtung schenkst, lenkst Du Deine Aufmerksamkeit in Deinen Körper. Wenn Du Dich z.B. zu sehr in Denkvorgängen „verstrickt oder verbissen“ hast, dann führe Deine Aufmerksamkeit zu Deiner Atmung. Versuche dann tief ein- und wieder auszuatmen und atme dabei stets länger aus als ein. Langes Ausatmen ist loslassen.

Erlaube Dir den Schlüssel zu Deiner Tür, die Dich mit Deinem Körper verbindet bewusst zu nutzen. Du hast immer und überall in jeder Situation die Möglichkeit, bewusst zu atmen.
Ein wacher präsenter Körper ist an eine bewusste Atmung angeschlossen und beides bedingt sich auf natürliche Art und Weise gegenseitig. Kultiviere eine achtsame Atmung in Deinem Leben und Du wirst immer leichter im Hier und Jetzt in Deinem Körper ankommen und sein.

6. Entwickle eine fürsorgliche muskuläre Balance

Für eine gute Entwicklung einer körperlichen Präsenz brauchst Du neben der körperlichen Wahrnehmungsfähigkeit und einer bewussten Atmung noch die Aufmerksamkeit für Deine muskuläre Balance. Es ist das Zusammenspiel aus Kraft und Weichheit welches Dich in eine flexible, offene Präsenz und Standfestigkeit bringt.

Wenn Deine Muskeln zu sehr angespannt sind führt das zu einer Überspannung, Du bist dann nicht wirklich befriedigend in der Lage gesund und authentisch reagieren zu können.

Du kannst Dich täglich darin üben, Dich immer wieder in eine muskuläre Balance zu führen, dann fällt es Dir viel einfacher mit einer Frau präsenter und handlungsfreier zu sein.

Entwickle ich meine muskuläre Kraft auf achtsame Art und Weise?
Gönne ich mir selbst und meinem Körper Ruhepausen?
Bin ich fürsorglich mit meinem Körper?

Versuche nicht nur die eine Seite, Deine Kraft zu fördern oder nur die andere Seite in einer fließenden Weichheit zu sein, sondern arbeite stets an Deiner körperlichen Balance.

 

Bist Du mit Deinem Selbstbewusstsein und Deiner körperlichen Präsenz bereits zufrieden oder bist Du der Meinung, dass Du an Dir noch arbeiten möchtest?

Buche Dein kostenloses Strategiegespräch und Du wirst danach klarer wissen, was Du individuell gut brauchen und welche Richtung Du für Deine Weiterentwicklung konkret einschreiten könntest.

 

P.S. Hinterlasse mir einen Kommentar hier auf meinem Blog, teile den Artikel, wenn er Dir gefällt
oder schreibe mir, wenn Du Fragen dazu hast. DANKE! 🙂

 

3 leichte Übungen, um Deine Energien in Dir liebevoll zum Fließen zu bringen

Oft rennen wir alle durch unseren Alltag und Arbeitstag und sind fast wie gescheucht und getrieben von diesen „vielen unerledigten Aufgaben“, die vor uns liegen.
Der allgemein vorherrschende „Arbeitsdruck“ kann sehr bestimmend und einnehmend für Dich sein, Du musst viele Dinge „bitte schnell erledigen und am besten gleichzeitig“ 😉

Es herrscht das Prinzip des „Machens-Machens-Machens“, mit dem viele nicht mithalten können und davon oft erschöpft sind. Das ist u.a. deutlich an weit verbreitetem Stress und Burnout zu erkennen.

Wenn die Balance nicht stimmt, schadet dieses Prinzip jedem von uns.

Also 🙂
gönn Dir mehrmals am Tag achtsame Erholungspausen. Foto 1
Alle drei folgende Übungen regelmäßig durchgeführt, haben Einfluss auf Deine körperliche und geistige Konstitution. Du bringst Deine Energien in Dir wieder in das Fließen und Dich selbst damit in Balance und Harmonie.

1.) Atme und lasse los

Setze Dich auf einen Stuhl oder stelle Dich entspannt aufrecht hin. Schließe Deine Augen und nimm Deinen Atem wahr, wie er kommt und geht, nimm Dir ein paar Minuten Zeit, um diesen einfach wahrzunehmen. Spüre den Lufthauch in der Nase, auf Deinen Lippen, versuch tief in Deinen Bauch ein- und wieder auszuatmen.
Spüre dabei Deine Füße und den Kontakt zum Boden.
Lass all Deine Gedanken ziehen. Bewerte nichts. Lass einfach los. Mit Hilfe Deiner Atmung verteilst Du auf ganz natürliche Weise Deine Energie in Deinem ganzen Körper. Vertraue darauf. Atme immer wieder bewusst, tief ein und vor allem beim Ausatmen lässt Du bewusst los. Spüre den Rhythmus Deiner einsetzenden Entspannung. Es gibt nichts weiter zu tun.

2.) Erde Dich und lasse los

Deine Füße sind Dein bewusster Kontakt zur Erde, sie stehen symbolisch auch für Deinen Bezug zum Hier und Jetzt.

Stell Dich aufrecht und entspannt hin, atme dabei tief ein und aus und nimm Kontakt mit Deinen Füßen auf, spüre Deine Füße. Am besten Barfuß, doch es geht auch in Strümpfen oder in Schuhen.

Fühle nun den Mittelpunkt Deines Ballen und Deiner Ferse. Spiele ganz leicht mit Deinem Körpergewicht, verlager Dein Gewicht nach vorne und nach hinten und spüre die unterschiedliche Belastung unter Deinem Fuß.

Nun bleibst Du mit voller Belastung auf Deinem ganzen Fuß einfach stehen.
Du bleibst mit Deiner Konzentration in Deinen Füßen und nimmst jetzt Deine sehr bewusste Atmung hinzu. Atme bewusst tief ein und aus. Und beim Ausatmen lenkst Du mit Hilfe Deiner Aufmerksamkeit Deine Atmung durch Deine Füße in den Boden. Diese Art der Atmung wiederholst Du entspannt, immer im Kontakt mit der Erde.

Diese „atmende Erdung“ gönnst Du Dir ca. 2 – 5 min.

Ich empfehle Dir diese Übung auch für eine viel längere Einheit und zwar so lange, bis Du in einer tiefen inneren, ruhigen, meditativen Haltung angekommen bist.

Du löst die Übung auf, in dem Du langsam wieder in Bewegung gehst. Du versuchst Deine Verbindung mit Deinem Körper solange es Dir möglich ist, bewusst zu halten.

3.) Kraft Deines Lächelns

Setze Dich aufrecht entspannt auf einen Stuhl, schließe Deine Augen und atme ruhig ein und aus. Halte an nichts fest und lass Deine Gedanken ziehen. Mach Dir bewusst, wie Du da sitzt, lass alle Muskeln los, die noch unangenehm angespannt sind.
Und fang nun einfach an zu lächeln. 🙂 Bewerte nicht Dein Lächeln, vertraue darauf, dass Dein Gehirn Glückshormone produziert. Deinem Gehirn ist es nämlich egal, ob Deine Muskelaktivität im Gesicht „echt“ oder „gewollt ausgeführt“ ist. Lächle einfach!
Wenn Du diese Übung offen und entspannt annehmen und durchführen kannst, wird sich in Dir positive Energie freisetzen. Spüre genau hin und lass sich diese positive Energie in Deinem gesamten Körper ausbreiten. Führe diese Übung mehrmals am Tag bis zu 3 Minuten durch.

Und wenn Du tagsüber „echt“ lachen musst, dann mach es so richtig voll und bewusst! 😉 Das ist dann nochmal eine extra Portion Glückshormone für Dich!

 

Tipp:
Falls Dein Verstand Dir sagen sollte: „Die Übungen bringen mir nichts.“ Antwortest Du einfach: „Danke, habe ich gehört.“ Und Du bleibst einfach in Deinem Prozess dran. Du gönnst Dir Deine täglichen Erholungspausen und führst diese oder auch ähnliche Übungen durch.